Pferdetherapie Barbara Gerber


***Frühlingszeit - Heisst auch aufpassen***

Jeder Reiter kennt es: Im Winter, wenn es früh dunkel wird, nass-kalt ist, der Boden gefroren ist und alle Reitplätze gesperrt sind, reitet man automatisch weniger oder geht dann eben mal nur im Schritt ins Gelände.

Dies führt dazu, dass sich die Muskulatur des Pferdes entweder zurückbildet (Muskelatrophie) und/oder sich der ganze Bewegungsapparat in den "Wintermodus" fällt. Deswegen ist es wichtig, bevor die Trainings- bzw. Turniersaison anfängt, oder man wieder lange Ausritte macht, das Pferd und sein Bewegungsmechanismus darauf vorzubereiten. 

Das Pferd gut aufzuwärmen, es wieder zu gymnastizieren, auf seine Atmung achten, nach dem Training abzukühlen und LANGSAM wieder an die Trainingsroutine zu gewöhnen, gehört selbstverständlich dazu! Das Pferd kann nicht von einem Tag auf den anderen zu einem Spitzensportler werden! Auch plötzliche lange Ausritte ohne das Pferd darauf vorbereitet zu haben, schadet dem Pferd.

Der Bewegungsablauf der Pferde ist sehr sensibel. Passt nur das kleinste Teil nicht, funktioniert er nirgends wo mehr richtig. 

Verspannungen und Blockaden beim Pferd gibt es das ganze Jahr. Aber im Frühling steigt die Anzahl rasant an. Vor allem wenn Pferde auf dem Eis ausgerutscht sind (auch nur minim), nicht viel bewegt worden sind, vorbelastet sind (Arthorse od. Alter) oder wie wir es kennen, einfach mal eine falsche Bewegung gemacht haben.

Deshalb empfehle ich die Überprüfung des Pferdes BEVOR die Saison wieder anfängt. Dies kann viele Kosten, Enttäuschungen und vor allem Schmerzen beim Pferd vermeiden!

Gerne komme ich vorbei und überprüfe den Bewegungsapparat Deines Pferdes. 

Termine unter: 079 626 46 67 oder per Mail.

Macht auch andere darauf aufmerksam und teilt diesen Beitrag! 

Meine Ausbildung als Reit- und Sportpferdetherapeutin habe ich im Jahr 2000 angefangen und im 2003 abgeschlossen. Danach machte ich in den USA und Deutschland viele private Weiterbildungen bei Chiropraktikern, Physiotherapeuten und Osteopathen. 

Eine lehrreiche Zeit die ich nicht missen möchte. Jedoch hat man in meinem Beruf nie ausgelernt und deshalb bilde ich mich auch heute immer wieder weiter. 

 

Es ist mir ein besonderes Anliegen den Pferdebesitzer und/oder Reiter einzubeziehen und aufzuklären, damit die nun gelösten Problemen im Bewegungsapparat des Pferdes nicht wieder erneut auftreten. 

 

Eine Behandlung wirkt in der Regel ein paar Wochen nach und wird auf Wunsch mit einem Physiotape unterstützt. Deswegen empfehle ich eine zweite Behandlung, wenn nötig, erst nach 6-8 Wochen durchführen zu lassen. 

Natürlich bekommt jeder Pferdebesitzer/Reiter nützliche Tipps und Anweisungen was in den Wochen nach der Behandlung mit dem Pferd zu machen ist bzw. was man nicht machen sollte. 

 

HOLEN SIE MEHR LEISTUNG UND MOTIVATION AUS IHREM PFERD!

 

Für Laien ist die Problematik im Bewegungsapparat sehr schwer zu erkennen und zu lokalisieren. Meistens wendet man sich erst bei einer deutlichen Lahmheit, deutlichem Leistungsverlust oder deutlichen Schmerzpunkten an einen Tierarzt oder einen Therapeuten. 

Hier kann vieles vermieden werden wenn der Pferdebesitzer das Pferd jedes Jahr oder alle 6 Monate (je nach Beanspruchung) dem Therapeuten vorstellt. 

 

Auch beim gesunden Sportpferd kann man, mit der richtigen Behandlung, mehr Leistung erwarten. Das ältere Pferd, das nur noch sporadisch geritten wird, wird bei regelmässigen Behandlungen länger fit bleiben und das Arthrose geplagte Pferd wird bei der richtigen Behandlung und Aufklärung des Reiters länger reitbar und die Lebensqualität wird sichtlich verbessert. 

 

Manchmal braucht nicht viel, um dem Pferd das Leben lebenswerter zu machen. 

 

Viel zu viele Reiter ignorieren die Hilferufe der Pferde und tun dies als schlechte Laune oder Allüren ab. Wann ist es wichtig einen Therapeuten/Tierarzt einzuschalten:

 

  • schlechte Angewohnheiten                                    
  • unerklärbarem Unwohlsein
  • schlechte Laune                                                      
  • Schwächezustand
  • plötzlicher Unwille                                                
  • Leistungsabfall                                                       
  • Kraftlosigkeit                                                         
  • langsame Erholung                                                
  • Schlaffheit
  • Kräftezerfall
  • plötzliche Erschöpfung
  • Lahmheiten
  • Schmerzpunkten
  • Muskelatrophie
  • Kopf verwerfen
  • Probleme bei der Trag- bzw. Schubkraft
  • Harter Rücken
  • Schlechtes Vorführen der Gliedmassen
  • Hoher Kopf
  • Häufiges Entlasten eines Beines
  • Rückstelliges Stehen mit den Hinterbeinen
  • Vorstelliges Stehen mit den Vorderbeinen

....und vieles mehr! 

 

Hier gäbe es noch viele Punkte aufzulisten. Es sollte jedoch im Ermessen des Pferdebesitzers sein, wann ein Therapeut oder Tierarzt zu zuziehen ist. 

 

DER BEWEGUNGSABLAUF HAT EINEN DIREKTEN EINFLUSS AUF DIE PSYCHE DES PFERDES!

 

In diesem Sinne freue ich mich Sie und Ihr Pferd zu besuchen und zu beraten. 



Natürlich auch für die Kleinsten......



Preisliste:

 

- Beurteilung:                              Fr. 60.-  ohne Anfahrtskosten

- Behandlung:                              Fr. 160.- inkl. Beurteilung, ohne Anfahrtskosten

- Physiotape:                                ab Fr. 25.- zusätzlich der Behandlung

- Stationäre Therapie:                Fr. 1900.- inkl. Vollpension und Schulung des Besitzers

 

Für die Anfahrtskosten werden zw. 10.- und 25.- berechnet. 

 

Kurse: 

 

- Theorie Biomechanik 1:                   Fr. 90.- (4-5 Stunden)

- Theorie Biomechanik 2:                   Fr. 90.- (4-5 Stunden)

- Theorie Trensen & Gebissen:          Fr. 90.- (4 Stunden)

- Theorie Horsemanship:                   Fr. 45.- (2 Stunden)

 

Praxiskurse für gesundes Reiten (jeder Reitstil), Horsemanship und Spezialkurse auf Anfrage.